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Bei einer privaten Haftpflichtversicherung geht es vor allem darum, sein Vermögen im Schadensfall zu schützen, der durch einen Schadensersatzanspruch gegen einen selbst entstehen kann. Die private Haftpflichtversicherung bietet Privatpersonen eine Sicherheit und übernimmt in gewissen Situationen auch die Funktion der Rechtsschutzversicherung. Bei Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung muss auf einige Details geachtet werden.

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Leistungen der Privathaftpflichtversicherung

  • Personenschäden
  • Sachschäden
  • Vermögensschäden
  • Mietschäden

Die private Haftpflichtversicherung bietet der Privatperson einen Schutz vor finanziellen Folgen, wenn Personenschäden, durch eine Verletzung oder gar den Tod von anderen Personen entstehen. Bei Sachschäden gibt es keine markanten Einschränkungen. Die Leistungen hierbei umfasst Beschädigungen und Zerstörung von Sachgegenständen. Vermögensschäden werden auch übernommen, allerdings nur jene, die nicht auf Personen- oder Sachschäden zurückzuführen sind. Mietschäden werden mit Einschränkungen von der privaten Haftpflichtversicherung vollständig übernommen.

Privathaftpflicht Rechner


Grundsätzlich geht es beim Versicherungsschutz einer privaten Haftpflicht immer um Schäden, die aus Achtlosigkeit oder Leichtsinn entstehen. Nicht versichert sind vorsätzliche Schäden, die absichtlich entstanden sind. Wichtig ist, dass der Schaden nur durch den Versicherungsnehmer entstanden sein darf. Dies gilt auch für alle Personen, die bei der privaten Haftpflichtversicherung mitversichert sind. Generell sind das der Ehepartner sowie die eigenen Kinder.

Deckungssumme der Privathaftpflichtversicherung

Sehr wichtig ist vor allem die Deckungssumme, denn diese sagt aus, bis zu welchen Schäden man Sicherheit genießen kann. Je nach Versicherungsgesellschaft fallen die Deckungssummen oftmals unterschiedlich aus. Daher ist es auch sinnvoll, wenn im Voraus eine Recherche erfolgt. Grundsätzlich ist es so, dass eine höhere Deckungssumme immer besser ist.

Die meisten Versicherer bieten eine Deckungssumme bis zu 10 Millionen an. Besonders im Bereich Sach- und Personenschäden können eventuelle Ansprüche schnell ungeahnt hohe Summen bedeuten. Kommt beispielsweise jemand zu Schaden und trägt lebenslängliche Folgen davon, dann spricht man definitiv von Millionenschäden. Aus diesem Grunde empfehlen Experten auch, die Deckungssumme nicht unter drei Millionen zu wählen. Wesentlich besser wären sogar fünf Millionen, denn damit sind die wichtigsten und schlimmsten Schäden bereits abgedeckt. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen möchte, der entscheidet sich für eine Deckungssumme von 10 Millionen. Dann kann davon ausgegangen werden, dass man sich für alle Eventualitäten gerüstet hat. Man muss sich also keine Sorgen mehr machen und weiß, dass im Zweifelsfall die eigenen Finanzen geschützt sind.

Was ist im Schadensfall wichtiges zu beachten?

Die Privathaftpflichtversicherung soll Sicherheit bieten, die gesamte Familie absichern und im Schadensfall dafür sorgen, dass die eigenen Finanzen nicht in Schieflage geraten. Damit der Schaden übernommen wird, ist es wichtig, dass die Schadensmeldung auch richtig durchgeführt wird. Wenn dem nicht so ist, dann ist eine Ablehnung die logische Folge.

Das richtige Vorgehen im Schadensfall

  • Der Versicherungsnehmer sollte sich grundsätzlich nicht zu einem Schuldanerkenntnis hinreißen lassen. Damit kann der eigene Versicherungsschutz ungültig werden.
  • Die Privathaftpflichtversicherung sollte sofort über einen Schaden informiert werden. Laut aktuellen Gesetzen darf die Meldung nicht später als eine Woche nach Schadenshergang eingehen.
  • Der Schaden muss detailliert geschildert werden. Außerdem müssen alle relevanten Informationen unverzüglich mitgeteilt werden.
  • Der Versicherungsnehmer darf auf keinen Fall Zahlungen leisten, ohne dass dies von der Versicherung entsprechend angewiesen wurde.
  • Immer auf die Rückmeldung der Versicherung warten und solange nichts unternehmen. Denn die Zustimmung der Versicherung ist für die Schadensregulierung sehr wichtig.

Der Privathaftpflicht den Schadensfall melden: Schriftlich oder telefonisch?

Meistens sieht die Privathaftpflichtversicherung einen festen Weg vor, wie man einen Schaden meldet. Generell handelt es sich um den schriftlichen Weg. Man selbst sollte darauf achten, von relevanten Formularen oder aber Beweisen eine Kopie anzufertigen. Briefe werden als Einschreiben an die Versicherung gesendet, damit man einen Nachweis darüber hat. Sollte der Brief doch einmal verloren gehen, kann mittels der Kopien dennoch der Schaden bearbeitet werden. Bei telefonischen Nachfragen ist es sinnvoll, sich stets an den persönlichen Ansprechpartner zu wenden. Verbindliche Zusagen sollte man immer schriftlich nachfordern. Eine telefonische Zusage zur Erstattung kann zwar in Ordnung sein, doch Sicherheit gibt es erst, wenn man einen formellen Brief in Händen hält. Wichtig ist am Ende auch, dass sich der Versicherungsnehmer immer an die geforderten Fristen hält. Wenn diese überschritten werden, dann kann es passieren, dass ein Schaden nicht mehr von der Versicherung übernommen wird.